1 Eines der Missverständnisse welche sich später noch aufklären.
2 Einer der YMCA´ler aus Ooty. Hat Familie, 2 Kinder und ist schon etwas älter.
The Lord is gracious and compassionate,
slow to anger and rich in love.
The lord is good to all;
He has compassion in all that he has made.
Psalm 145, 8.9
Es geht mir immer besser. Auch deshalb, weil ich meine Gottesbeziehung neu entdecke. In all den Kleinigkeiten ist Gott da. Zum Beispiel in Psalm 145. Die Strophe dieses Liedes ging mir schon eine weile durch den Kopf und ich wusste, dass sie irgendwo in den Psalmen zu finden ist. Nachdem ich nahezu den gesamten Psalter durchgeblättert hatte und die Hoffnung gegen null gesunken war, half ein Stoßgebet, die Stelle zu finden. Bei allen anderen Psalmen habe ich nur die ersten beiden Verse angeschaut und dann weitergeblättert. THANKS TO GOD!
Auch die Bewahrung vor schlimmeren Krankheiten (Durchfall am Anfang der Reise mal ausgenommen) oder die Bewahrung beim Überqueren der Straßen. Er ist da und sendet seine Engel, die uns behüten. „Denn Er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten.“ Oh ja, gerade im Moment vertraue ich auf Gottes Gegenwart und Hilfe.
Der Weg zum Einkaufen treibt mir jedes Mal aufs neue Angstschweiß und lässt mich fast in Panik verfallen. Besonders nachts/ abends. Chaotisch, laut, rücksichtslos. So lässt er sich am Besten beschreiben. Ein Wunder, dass es nicht dauernd Unfälle gibt.
Oswald Chambers wird mir mehr und mehr zum Vorbild in Gottvertrauen und gerade in meiner (unserer) Situation brauche ich davon jede Menge. Und Er belohnt das Vertrauen. Jederzeit, überall, immer.
Der Monsun wird kommen. In den nächsten Tagen. Das Wetter heute war zwar warm, doch nahezu den ganzen Tag war es trüb und windig. Bin gespannt, wie oft und wie viel es regnet. Wir haben uns auf jeden Fall auf Empfehlung von Max Regenschirme gekauft, auch wenn Saji meint, dass es nur stoßweiße und nicht so oft regnet. Man wird sehen.
Die Tage scheinen einerseits zu Fliegen, andererseits scheint die Zeit still zu stehen. Seltsames Gefühl, weil doch so vertraut und unbekannt zugleich. Wir sind heute vor 10 Tagen aufgebrochen auf unsere Reise ins unbekannte Land. Und jetzt sind wir mittendrin, das Sätze formulieren fällt mir in Englisch schon fast leichter als in Deutsch. Nur mache ich mir noch Sorgen um Katrin. Ich für meinen Teil scheine den Kulturschock überwunden zu haben, aber sie hat immer noch Probleme mit Sprache und Essen. Wir alle versuchen, sie zu beruhigen und zu ermutigen, leider hat sie sehr hohe Anforderungen an sich, wie es scheint. Und so lange sie diese nicht erfüllt sieht, ist sie wahrscheinlich noch etwas confused [verwirrt]. Ich werde weiterhin für sie beten und sie mental unterstützen und so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen, sie aber dennoch immer mehr von allein lassen, zumindest bei den Unterhaltungen, so dass sie immer mehr ohne meine Hilfe sprechen muss/ kann. Ich gehe davon aus, dass diese Sprachbarriere in spätestens einer Woche und mit Hilfe der anderen UTClern behoben sein wird.
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