lcher wohl besonders freundlich zu den Menschen war. So tanzten gestern Abend schon Studenten als
Tiger zu Trommellauten und heute Morgen waren große Blumenbilder und tanzende Bootfahrer die Tradition. Echt interessant mit zu erleben. Ursprünglich war das ein Hindifestival, aber heute feiern
alle Religionen es mit ihren eigenen Traditionen. Nun sitz ich wieder im Unterricht und warte darauf, dass der Schultag zu Ende geht. Heute Nachtmittag ist unser letztes Field Visit, weil nächste
Woche Independentday ist und somit für alle frei. Das Field Visit war super und irgendwie ist es nicht ganz leicht, dass letzte Mal bei den Kindern gewesen zu sein. Grad Sudivel hat es mir, weil er
mich nicht loslassen wollte, schwer gemacht. Auf dem Rückweg musste ich mich sehr beeilen, da ich mit Solomon einen Kuchen für Torstens Geburtstag morgen kaufen wollte. Wir haben auch einen
leckeren bekommen, Nach dem Abendessen bin ich gleich ins Bett um mal ein bisschen mehr Schlaf zu bekommen. Denn heute Morgen bin ich umsonst so früh aufgestanden,
denn der Aerobiclehrer kam nicht.Die Entscheidung, heute morgen nicht aufzustehen, hat sich gelohnt, denn Maleques, der Direktor des College of Physical Education, der die Aerobics-Einheiten leitet, kam nicht, bzw. viel zu spät, sodass kein Aerobics stattfand.
Heute ist eine Art Feiertag, auch wenn wir Schule haben. Onam, ein Hindu-Feiertag, der aber auch in christlichen Kreisen gefeiert wird. Vor allem in Kerala ist dies ein hoher Feiertag, so dass eine Gruppe von Studenten, die aus Kerala kommen, den Morgengottesdienst gestaltet haben. Ein bunter Gottesdienst, überall Blumenbilder auf dem Boden. Es war nicht schlecht, könnte öfter so sein, dass eine Andacht so gut vorbereitet wurde.
Nachmittags war dann das letzte Mal CIC –
Children in Crisis im „Dream Home“ angesagt. Da Ajay, eines der Kinder, mich eigentlich die ganze Zeit geärgert und genervt hat und dies trotz mehrmaliger Aufforderung nicht gelassen hat, fiel es
mir recht leicht, das „Dream Home“ hinter mir zu lassen, im Gegensatz zu Katrin, die den kleinen Shaktivel eigentlich am liebsten mitgenommen hätte, bzw. er am liebsten nicht mehr von ihrem Arm
herunter gewollt hätte.
Viel anderes passierte an diesem Tag nicht, ein gewöhnlicher Tag eben.
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