welche wir nicht mehr brauchen als Teller. Nach der Andacht gab es dann eine kleine
Überraschung für Torsten, den Kuchen. Der war echt lecker, mit deutscher Schokolade. Nur dass die Kerzen doof waren. Kurz nach dem ich sie angezündet hatte, sind die Dochte rausgefallen! Aber
lustig war es. Nur leider konnten wir wegen der Kerzen nicht auf Solomon warten. Das war ein bisschen schade. Nach den YMCA Studies heute hatte ich die letzte Deutschstunde. Ich glaube die beiden
haben schon viel daraus gelernt. Nun liegt es an ihnen was sie daraus machen. Nach dem Cold Coffee hatte ich Zeit mal die Songs für die Oper zu üben. Ein paar sind etwas konfus. Als wir bei Rini
zum Abendessen waren, erzählte sie uns, dass Haushilfen normalerweise nicht in die Wohnzimmerecke dürfen, normaler Weise auf dem Boden schlafen und kein eigenes Zimmer haben. Aber das findet sie
menschenunwürdig und deshalb hat das Mädchen was bei ihr den Haushalt macht und kocht, ein eigenes Zimmer und kann auch alles im Haus mit nutzen.
Mein Geburtstag. Zum ersten Mal außerhalb Europas, außerhalb Deutschlands. In Indien wird der Geburtstag nicht wirklich gefeiert, wahrscheinlich, da viele erst gar nicht den Tag wissen, an dem
sie geboren sind.
Dieser Tag begann ganz normal mit Aerobics, wir starteten mit drei Personen: Maleques, Max und ich. Nach und nach kamen mehr, auch Solomon Benjamin ließ sich blicken. Als wir dann YMCA-Studies hatten, kam Katrin mit einer Geburtstags-Schokotorte-mit-deutscher-Schokolade an. Genial, das Ding war unglaublich lecker. Nachdem wir die Geburtstags-Schokotorte-mit-deutscher-Schokolade vertilgt hatten, mussten wir leider mit dem Unterricht weiter machen.
In der Mittagspause wollten wir uns eigentlich hinlegen, aber kaum dass wir lagen, kam Samson, Solomon Benjamins Laufbursche und fragte, ob ich ins Office kommen könnte. Ein Computerproblem. Da
ich anscheinend der Einzige bin, der sich hier mit Computern auskennt, ging ich ins Büro von Solomon Benjamin. Der Computer lud nicht mehr alle Homepages, zudem war er in letzter Zeit öfter im
Kreuzfeuer von Viren gelandet. Also stand eine komplette Neuinstallation an, welche, nachdem die Daten gesichert waren und nach langer Suche ein
Betriebssystem aufgetrieben war, stattfinden konnte. Abends konnte ich dann noch die
Internetverbindung herstellen, sodass ich mit meinen Eltern zuhause telefonieren konnte.
Nach den YMCA Studies am Nachmittag gingen wir, leider ohne Solomon Benjamin, dafür mit insgesamt 8 YMCAlern einen Geburtstags-Cold-Coffee trinken. So hatten wir doch noch eine kleine Feier, auch wenn ich mir den Tag etwas ruhiger vorgestellt hatte.
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