Freitag, 2. mai 2008
Gestern, am ersten Mai, waren wir wandern, wie es sich gehört. Ich hatte am Kolleg dazu aufgerufen, jedoch waren wir am Ende doch nur drei mutige Streiter. Also ein Streiter und zwei Streiterinnen, um es genau zu sagen. Unterwegs musste ich natürlich noch einen Cache mitnehmen, die Bilstein Klippen waren eines unserer Wegziele, bevor wir in leichtem Nieselregen zum Bismarckturm wanderten.

Die Bilstein Klippen sind eine Felsformation, recht steil und hoch. Hier war der Cache untergebracht, eine abenteuerliche Kletterpartie musste überstanden werden, um zum Ziel zu gelangen. In schwindelerregender Höhe konnte ich dann den Cache erbeuten, mit verewigen und einen Geocoin aus dem Behälter fischen.


Jetzt muss ich nur noch schauen, wo ich das gute Stück wieder hinbringe. Es würde mich ja reizen, ihn mit nach Hause zu nehmen, um ihm eine völlig neue Heimat fernab von allen Hessischen Gefilden zu geben. Dazu bräuchte ich allerdings noch einen Geeigneten Cache in Winnenden und Umgebung. Mal schauen, was sich machen lässt.

Am Abend, nachdem wir wieder heimgekehrt waren, musste Katrin zu einer weiteren Aufführung ihrer Kammeroper "Treemonisha", während ich das Privileg hatte, dem FC Bayern München dabei zuzuschauen, wie Verlieren wirklich geht. Eine Augenweide, wie die auseinander genommen wurden!


von Torsten Geiger veröffentlicht in: Geocaching
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Donnerstag, 24. april 2008
So, seit gestern hab ich nun auch ein tolles GPS-Gerät. Deshalb hab ich es auch etwas vergessen, einen weiteren Indientagebuch-Bericht online zu stellen. Ich hoffe, ihr verzeit mir!

Aber ich musste das Ding unbedingt gestern noch testen, was sehr gut geklappt hat! Drei Caches waren das Resultat des gestrigen Tages.


In einem dieser Caches war ein kleiner roter Teufel (little red Devil), ein so genannter Travel Bug. Diesen habe ich mitgenommen zum nächsten Cache, wo ein roter Stern auf mich wartete. Also die Travel Bugs ausgetauscht und den roten Stern mitgenommen. Den habe ich dann dem Steppy mitgegeben, der heute mit seinem ersten Jahrgang auf Stille Tage gefahren ist und dort nach Caches suchen will.

Ich kann nur sagen: Cachen ist toll. Mehr nicht und auch nicht weniger. Ich werde auf jeden Fall weiter suchen gehen. Und viele finden!
von Torsten Geiger veröffentlicht in: Geocaching
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Sonntag, 20. april 2008
Geocaching. Seltsames Wort, was sich dahinter verbirgt, mutet noch seltsamer an. Geocaching bedeutet für faule Couchkartoffeln Leute mit wenig Bewegungsdrang:  Raus an die frische Luft, quer durchs Gelände und immer einem komischen kleinen Gerät hinterher.

Diese Sportart (oder Bewegungsmotivation) schlägt gerade um sich am Kolleg. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Caches hier in der Umgebung gibt. Caches sind die Ziele eines Geocaches.

Nochmal langsam zum mitschreiben:
Man hat ein GPS-Gerät, in das man die Koordinaten eingibt, die man auf dieser Seite (oder anderen) findet. Dann läuft man los, bis man an der gesuchten Koordinate angekommen ist. Dort sucht man einen Cache, also einen kleinen versteckten Gegenstand von Filmdosengröße und schreibt in das darin enthaltene Logbuch seinen Namen und wann man das Ding gefunden hat. Hört sich simpel an, macht aber tierisch Spaß, weil man mal wieder an die frische Luft kommt und nicht nur sinnlos vor dem PC sitzt (Mist. Jetzt wird das Ganze kompliziert. Ich muss dringend hier sein. Sonst würde das ja nichts werden mit dem Schreiben hier. Paradox.)

Zumindest mich hat das Fieber gepackt, der GPS-Empfänger ist bestellt. Damit ich auch allein losziehn kann und nicht auf die anderen angewiesen bin. Oder ich mit ihnen losziehen kann und auch meine Spaß haben darf. WIe auch immer. Es macht Spaß, man glaubt gar nicht, wie viele solche kleine Teilchen überall versteckt sind! Allein hier im Bergpark in Kassel gibt es mehr als 500! Faszinierend. Damit es nicht allzu langweilig wird, gibt es auch noch ganze Touren. D.h. man läuft zu einem Punkt, von dem man neue Koordinaten bekommt um dann wieder weiter zu kommen. Oder man macht das Ganze bei Nacht. Oder im Gebirte. Oder unter Wasser. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich freu mich zumindest schon auf den nächsten Ausflug!
von Torsten Geiger veröffentlicht in: Geocaching
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